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News

20.11.2017

Verschlechterung der Bilanz der Treibhausgasemissionen

Der Bereich der Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft hat zwar auch 2015 mehr Treibhausgase von der Umwelt aufgenommen als an die Umwelt abgegeben. Die Differenz zwischen Aufnahme und Abgabe (Nettoemissionen) betrug im Jahr 2015 rund – 14,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der in Bonn stattfindenden Weltklimakonferenz mitteilt. 2010 hatte dieser Wert noch bei – 16,4 Millionen Tonnen gelegen. Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft haben einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen Deutschlands. Die Art und Weise, wie Land genutzt wird, beeinflusst den Kohlenstoff- und Stickstoffhaushalt von z.B. Wäldern, Äckern, Grünland oder Siedlungsflächen und ist eine wichtige Regelgröße im Kampf gegen den Klimawandel. Die Emissionen aus dem Landnutzungssektor werden im Rahmen des UN-Klimarahmenabkommens (UNFCCC), des Kyoto-Protokolls und diverser EU-Verordnungen inventarisiert und überwacht. Die Emissionsbilanzen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft werden jährlich berechnet und sind Teil der Klimaberichterstattung.

www.destatis.de



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